כ"ג כסלו ה' אלפים תשע"ח
23. Kislev 5778
11. Dezember 2017

Synagoge Hüttenweg seit 1999

Historisches vom Hüttenweg - von 1999 bis zum kompletten Gottesdienstprogramm

1999 wurde die Synagoge Hüttenweg u. a. von Rechtsanwalt und Notar Albert Meyer (Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin von 2003-2005), Prof. Dr. Julius Schoeps und Prof. Dr. Andreas Nachama (Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin 1997-2001 | Rabbiner) wiederbegründet. 

Sie residiert zusammen mit einer katholischen und mehreren protestantischen Gemeinden in dem von der US-Army errichteten Religionszentrum Hüttenweg. Sie war von 1945 bis 1994 Teil des Chaplain Centers der US-Armee in Berlin und wurde mit dem Abzug der US-Streitkräfte zunächst geschlossen.  

Die Synagoge Hüttenweg ist die einzige Synagoge Berlins, die Mitglied in der World Union for Progressive Judaism , dem größten Zusammenschluss jüdischer Gemeinden weltweit,  ist. Die World Union for Progressive Judaism wurde 1926 unter maßgeblicher Federführung von Leo Baeck, einem der wichtigsten Rabbiner in Deutschland und in der Welt im 20. Jahrhundert, gegründet. Leo Baeck hat sich Zeit seines Lebens, auch als Vorsitzender der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland, für die Ziele der WUPJ und das liberale Judentum engagiert. 

Seit 2008 ist sie auch Gemeindesynagoge der Jüdischen Gemeinde zu Berlin; zugleich gibt es auch einen eingetragenen Trägerverein, Sukkat Schalom, der die Gottesdienste durch Beiträge der mehr als 200 Mit-glieder sowie die Verwaltung einer von der Jüdischen Gemeinde zu Berlin gewährten Unterstützung organisiert. 

Der 2002 gegründete Trägerverein Sukkat Schalom, inzwischen Synagogengemeinde Berlin – Sukkat Schalom  ist im Vorstand der Union Progressiver Juden in Deutschland durch seinen Vorsitzenden vertreten; der Rabbiner der Gemeinde ist Gründungsmitglied der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschlands (Institution des Zentralrats und der Union progressiver Juden)und Teil des christlich-jüdischen Dialogs;  Gründungsmitglieder sind u.a. Prof. Julius Schoeps, Leiter des Moses –Mendelssohn-Zentrums in Potsdam und Jael Botsch-Fitterling, langjährige jüdische Vorsitzende des Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Berlin.

Die Synagoge Hüttenweg steht in der Tradition der 1855 gegründeten und seinerzeit laufend von der Jüdi-schen Vorkriegsgemeinde subventionierten Reformsynagoge in der Johannisstraße in Berlin., die 1939 von den Nazis geschlossen wurde.

Ehrenmitglieder von Sukkat Schalom sind u. a. Ruth Galinski und Rabbiner Dr. Peter Levinsohn.

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