כ"ט תמוז ה' אלפים תשע"ז
29. Tammuz 5777
22. Juli 2017

Leitartikel

Pessach 5777 (2017) – Wieder ein großer Seder-Abend bei Sukkat Schalom

Ein Bericht von Liam Rickertsen

Es war schon eine herbe Enttäuschung für die Planer des diesjährigen Seder-Abends, als wir im Dezember erfuhren, dass die letztjährige Location für dieses Jahr nicht zur Verfügung stehen würde. Sofort begannen fieberhafte Aktivitäten, um einen geeigneten und bezahlbaren Ort zu finden; offenbar zwei Adjektive, die nicht zueinander passen wollten, denn ständig mussten wir hören: bereits belegt, zu klein, zu teuer.

Nach einem guten Tipp des Harnack-Hauses, das wir auch angefragt hatten, kamen wir dann auf das Seminaris Campushotel Berlin-Dahlem. Bei unserem ersten Vorgespräch – der Rabbiner, Konstantin Münz und ich – erwartete uns ein freundliches und kompetentes Beraterteam. Der Küchenchef hatte sich sogar schon im Internet über die koschere Zubereitung von Speisen informiert. Nach zahlreichen Tipps – insbesondere seitens des Rabbiners und des Gabbai - konnten die Erfordernisse schnell geklärt und eine Menüabsprache getroffen werden.

Der besichtigte Saal – eben ein funktionell gestalteter Eventraum eines großen Tagungshotels – verwandelte sich dank der liebevoll und festlich eingedeckten Tische in einen ansprechenden Festsaal, in dem die 136 Teilnehmer sehr ausreichend Platz fanden. Dank der guten technischen Ausstattung waren auch die Kantorin und der Rabbiner im ganzen Saal gut zu verstehen.

Wie jedes Jahr faszinierte wieder die Erzählung des Auszuges aus Ägypten, die launige Vortragsweise unseres Rabbiners und die hervorragende klare Stimme unserer Kantorin. Nach Abschluss des ersten Teiles wurde die Suppe vom freundlichen Service-Personal flink serviert und außerdem zwei Buffets für das Festmahl aufgebaut. Allen schien es großartig zu munden, es kam zu keinen Service-Engpässen und fröhlich konnte in den zweiten Teil des Abends gestartet werden.

Die Kinder wurden für ihre Suche (und dem Auffinden) des Afikomans mit kleinen Geschenken belohnt. Für die Kinderbetreuung stand ein separater Raum zur Verfügung, so dass diese immer wieder auch außerhalb des großen Saales ihren Spielen nachgehen konnten. Es muss auch erwähnt werden, dass wir alle (die Planer aber sicher auch der größte Teil der Teilnehmer) diesen Ort für besonders geeignet hielten: es gab keinerlei Platzprobleme, der Saal lag im Extrabau des Congress-Centers des Hotels, so dass er auch gut abzusichern war, die Speisen waren gut und frisch zubereitet, das Service-Personal freundlich und flink.

Als dann wieder nach mehr als drei Stunden der jährliche Wunsch - nächstes Jahr in Jerusalem – artikuliert wurde – so möchte ich hinzufügen „und wenn schon nicht in Jerusalem, dann wenigstens wieder in Berlin-Dahlem“. Den ganz Traditionellen sei hier schon versprochen – auch gefillte Fisch wird es dann geben.

28.04.2017/Liam Rickertsen

Gottesdienste

News

 

Jahresrückblick der UPJ 2016 / 5776

Liebe Gemeindemitglieder,hier erhalten Sie den Jahresrückblick der Mitgliedsgemeinden derUPJ auf...